Vom Schein und Sein (3)
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Doch Emma hatte ein großes Problem. Sie konnte sich nicht verlieben. Eine feste Partnerschaft funktionierte bei ihr irgendwie nicht. Egal, wie großzügig oder liebevoll sich die Männer Emma gegenüber verhielten, haben ihre Beziehungen nie länger als 6 Monate gehalten. Vielleicht sind es bisher auch einfach nur die falschen Männer gewesen…
Sie traf ihn in der Buchhandlung. Gerade war sie in das Buch von Fritz Riemann „Die Grundformen der Angst“ vertieft, als sie eine männliche Stimme sagen hörte: „Ich gehöre zu den depressiven und zwanghaften Menschen, aber es ist weniger schlimm als es sich anhört.“ Emma sah ihn zunächst verblüfft an und dann lächelte sie. „Ich weiß nicht, ob es die beste Methode ist eine Frau anzusprechen, indem man ihr sofort seine psychologischen Probleme anvertraut“ erwiderte sie auf ihre gewohnt ironische Art. Er lachte: „Jeder Mensch gehört schließlich mindestens einem dieser vier Grundformen an, zumindest nach Riemanns Auffassung“. Er erstaunte sie. Nicht nur, weil er sich mit diesem Buch auskannte, sondern weil er genau ihr Typ war…
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Vom Schein und Sein (4) | philosophier.net schreibt:
19. März 2009 um 18:37
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Vom Schein und Sein (2) | philosophier.net schreibt:
23. März 2009 um 11:23
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