Vom Schein und Sein (2)
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Einmal hatte Emma die Erfahrung mit einem Gleichaltrigen gemacht. Damals war sie 16. Er war zwei Jahre älter. Die Beziehung hatte über ein Jahr gehalten. Doch Emma erinnert sich mit Schrecken an seine ständigen Eifersuchtsszenen, wenn er sie mal nicht erreichen konnte und seine erdrückende Art, die ihr kaum Luft zu atmen ließ. Ständig dachte er, sie würde fremdgehen. Außerdem nervten sie seine Nörgeleien bezüglich der Schule, der Arbeit und seinem Leben. Sie hatte schon einige Male versucht mit ihm Schluss zu machen, doch er versprach immer mit tränenden Augen sich zu ändern. Emma ließ sich darauf ein, sie konnte ihn nicht hängen lassen. Sie hatte noch nie vorher jemanden hängen lassen. Doch als sie ein Schülerstipendium bekam um für ein Jahr nach New York zu gehen, ergab sich die beste Gelegenheit für sie, ihn loszuwerden.
Ältere Männer hatten auf Emma eine faszinierende Wirkung. Ihr gefiel die Lebenserfahrung, die selbstbewusste Art und dass sie mit beiden Beinen fest im Leben stehen. Sie gaben ihr das Gefühl, dass sie noch etwas von Ihnen lernen könnte und nicht umgekehrt…
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Vom Schein und Sein (3) | philosophier.net schreibt:
18. März 2009 um 17:41
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Vom Schein und Sein (1) | philosophier.net schreibt:
23. März 2009 um 11:12
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