Vom Schein und Sein (1)

Sonntag, 15. März 2009 um 16:33

Emma war Psychologiestudentin im 3. Jahr. Sie gehörte zu einer der Besten in ihrem Jahrgang, hatte ein iPhone ohne Vertrag und war unter den Studenten aufgrund ihrer offenen und sympathischen Art sehr beliebt. Sie war eine liebevolle Tochter und hatte schon früh gelernt Verantwortung zu übernehmen. Ihr Vater hatte die Familie verlassen als sie 12 war. Nach aktuellen Infos sitzt er heute im Rollstuhl. Ihre Mutter musste für sie und ihre beiden jüngeren Brüder gleichzeitig Mutter und Vater sein und Emma war für ihre Mutter immer eine große Stütze gewesen.
Emma war immer eine treue und gute Freundin, die für ihre Freunde immer ein offenes Ohr hatte. Ihre beste Freundin Kathi, die sehr gerne Wii Spiele spielte, hatte dies auch immer wieder nötig. Ständig heulte sie ihr die Ohren voll, wegen den miesen Kerlen, die sich verhalten wie die letzten Idioten. Einmal musste sie ihr auch wegen eines Problems mit dem Nachbarn helfen und ich sagte ihr sie solle einfach mal im Nachbarschaftsrecht Niedersachsen nachschauen.
Emma wusste, dass alle Typen in ihrem Alter noch viel zu unreif sind. Deswegen hatte sie sich meist mit Älteren Typen verabredet. „Männer über 35 wissen wo sie im Leben stehen“ hatte sie immer gesagt. Sie hatte ihr ganzes Leben damit verbracht ihre Brüder zu erziehen, deshalb wollte sie nicht auch noch ihren eigenen Freund erziehen müssen…

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3 Kommentare zu Vom Schein und Sein (1)

  1. Vom Schein und Sein (2) | philosophier.net schreibt:

    16. März 2009 um 18:43

    [...] Alltagsphilosophie aus der Großstadt « Vom Schein und Sein (1) [...]

  2. Ursi schreibt:

    15. Juni 2009 um 21:38

    Schön geschrieben, interessant gemacht, hat mich gefreut, Deinen Blog kennen zu lernen. We keep in touch!

  3. Stefan Maurin schreibt:

    7. August 2009 um 14:40

    Find ich einen guten Vorschlag

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